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Ideen von jungen und für junge Menschen

Ideen von jungen und für junge Menschen

25 Stunden Programm: Das Hackathon-Wochenende #ideenfürdiejugend

 

Ein Argumente-Roboter, der Fakten zu Klimaschutz und Verschwörungsmythen liefert, oder eine App zum Generationenvertrag, mit der sich junge Menschen ohne Wahlrecht mit älteren Nichtwähler:innen austauschen: Über diese und weitere Ideen junger Menschen geht es auf dem #ideenfürdiejugend-Hackathon von 8. bis 10. Oktober. Auf der digitalen Veranstaltung tüfteln 16- bis 27-Jährige an ihren Projekten für die Zukunft.

 

Das #ideenfürdiejugend-Wochenende ist Bestandteil des Bayerischen Aktionsplans Jugend und des von der Staatsregierung beschlossenen Konzepts zur außerschulischen Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in der Corona-Pandemie. Der Bayerische Jugendring (BJR) und das JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis richten die digitale Veranstaltung im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales aus.

 

Jugendministerin Carolina Trautner: „Ich freue mich, dass es dank der Kooperation von BJR und JFF gelungen ist, den ersten Hackathon in der Jugendarbeit in kürzester Zeit auf die Beine zu stellen. So können neue digitale oder analoge Kontakt- und Partizipationsformate für junge Menschen entstehen, die sich für eine finanzielle Förderung bewerben können. Wir stehen mit einem Jugendbudget von 1 Mio. Euro bereit, um die beim Hackathon entwickelten besten Ideen und Projekte bei ihrer Umsetzung zu unterstützen. Das ist gelebte Partizipation!“

 

Die jungen Teilnehmenden erwartet 25 Stunden Programm: Von Freitag bis Sonntag entwickeln sie in Gruppen ihre Vorschläge und Ideen für mehr Jugendbeteiligung weiter. Auf einer Abschlusspräsentation mit Jugendministerin Trautner am Sonntagabend stellen sie ihre Ergebnisse vor. Ein Teil des Hackathon-Wochenendes wird auf www.ideenfuerdiejugend.de öffentlich übertragen, unter anderem die Begrüßung am Freitag sowie die Projektvorstellung am Sonntag. Beides beginnt um 18 Uhr.

 

BJR-Präsident Matthias Fack: „Dass das Hackathon-Wochenende stattfindet, ist ein toller Erfolg. Dank des verantwortungsvollen und niedrigschwelligen Veranstaltungsformats können junge Menschen ihre Ideen einbringen und weiterentwickeln. Und sie bekommen die Chance, diese auch umzusetzen und etwas mitzugestalten – auch wenn die Planung des Hackathons wegen der kurzen Vorbereitungszeit und der Corona-Bedingungen eine Herausforderung war. Gemeinsam mit dem JFF ist es gelungen, das Programm erfolgreich auf die Beine zu stellen.“

 

Nach dem Wochenende geht das #ideenfürdiejugend-Projekt weiter: Bis 1. November können sich Gruppen mit ihren Projekten um eine Förderung aus dem Jugendbudget bewerben. Welche Ideen mit bis zu 50.000 Euro unterstützt werden, entscheidet eine Jury Anfang November. Danach arbeiten die Projektteams ein Jahr an der Umsetzung, bevor im Oktober 2022 die Ergebnisse präsentiert werden.

 

Zum Programm für das Hackathon-Wochenende

 

Kontakt

Christoph Spöckner

tel 089 / 51458-20 __ mobil 0151 / 276277-20 __ spoeckner.christoph@bjr.de

 

Der Bayerische Jugendring K. d. ö. R. ist die Arbeitsgemeinschaft der 36 landesweiten und 36 (über-)regional tätigen Jugendverbände und 316 örtlichen Jugendgruppen in Bayern. Strukturell ist er in sieben Bezirksjugendringe sowie 96 Stadt- und Kreisjugendringe gegliedert. Seine Mitgliedsorganisationen erreichen mit ihren Angeboten mehr als zwei Drittel aller Kinder und Jugendlichen in Bayern.

 

Das JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis befasst sich seit 1949 mit Medien und medialen Phänomenen, mit Trends und Entwicklungen, mit Chancen und möglichen Schwierigkeiten aus Sicht von Kindern und Jugendlichen. Die Ergebnisse der interdisziplinären Arbeit aus Forschung und Praxis werden für verschiedene Arbeitsfelder aufbereitet und sind Basis für innovative Projekte und Modelle in der Erziehungs-, Bildungs- und Kulturarbeit. Ziel all dieser Aktivitäten ist eine breite, umfassende und nachhaltige Förderung von Medienkompetenz.